Mein Credo: Leben und atmen können

Mein Credo: Leben und atmen können

Der Mensch verfügt über eine ganz besondere Freiheit: Er kann – egal wie die Umstände auch immer aussehen mögen – den ganzen Tag tief und ruhig atmen. Und würde er das tatsächlich tun, würde er sein Leben unendlich bereichern. Denn durch den Atem fließt Vitalität in jeden Winkel des Körpers. Das Immunsystem wird gestärkt, die Leistungsfähigkeit auf allen Ebenen des Seins nimmt zu.

Vorteile wohin man schaut. Doch wer macht ´s? Wer konzentriert sich zumindest ein paar dutzend bewusste Minuten am Tag auf seinen Atem? Viel zu wenige!

Wir nutzen unsere Freiheit viel zu wenig

Niemand verbietet uns bewusst zu atmen. Wir nutzen diese Freiheit, mit der wir geboren wurden, nur nicht. So wie wir viele unserer Freiheiten nicht wirklich nutzen. Weil wir nicht daran denken, weil wir zu bequem sind, weil wir uns mitunter sogar vor den positiven Konsequenzen fürchten.

Eine zweite wesentliche Freiheit, die wir ähnlich wie das Geburtsrecht des Atems viel zu wenig nutzen, ist die freie Wahl. Mitunter, so wie derzeit, können wir bestimmte Dinge nicht wählen. Wir sind an unser Zuhause gebunden, dürfen es nicht mehr so verlassen, wie es uns in den Sinn kommt. Die freie Wahl liegt darin, wie wir das bewerten. Fühlen wir uns beengt, eingeschränkt, beschnitten? Oder genießen wir die Möglichkeit des Rückzugs? Immerhin haben wir vier eigene Wände, die mit allem ausgestattet sind, eine unfreiwillige Zeit der Isolation gut zu überstehen. Das geht nun wirklich nicht allen Bewohnern dieses Planeten so.

Sich mit anderen über den Atem verbinden

Doch zurück zum Atem. Nutzen wir die Freiheit des Atems derzeit doch dazu, die Isolation zu überwinden. Stell, setz oder leg dich bequem hin und atme ruhig und tief. Konzentriere dich auf deinen Atem. Ein und aus. Es wird nicht lange dauern, dann wird dich dein Atem in dein Inneres führen. Nun lass das Bild eines Menschen, den du magst, vor deinem geistigen Auge auftauchen. Richte deine gesamte Aufmerksamkeit auf diesen Menschen und atme ganz bewusst weiter. Jeder Atemzug wird euch stärker miteinander verbinden.

Nach deiner Atemübung kannst du diesen Menschen anrufen oder ihm ein Whats App schicken. Oft wirst du zu hören bekommen, dass der andere gerade intensiv an dich denken musste. Das ist nicht weiter verwunderlich. Denn wir alle sind durch das morphogenetische Feld miteinander verbunden. Die Aborigines Australien tauschen auf diese Art und Weise ganz konkrete Botschaften aus. Das beweist, dass die menschliche Natur sozusagen ein Internet eingebaut hat. Wir sind ein wenig ungeübter in der Nutzung dieses weltumspannenden Informationsfeldes. Wir spüren immerhin aber, dass sich ein anderer intensiv mit uns verbunden hat.


Hans Endmaya ist Gründer des Yi-Sinnhelden-Zentrums und Finder des Yi-8ermodells

 

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