So gelingt integrales Training!

So gelingt integrales Training!

Wer derzeit den Fernseher oder das Radio aufdreht oder ins Internet schaut, wird mit fragmentierten Informationen bombardiert. Es herrscht ein Krieg der Wortbilder. Kein Wunder, wenn selbst Hartgesottenen mitunter mulmig wird. Die einen scheitern, weil sie handlungsunfähig werden. Die zweiten scheitern an ihrem inneren Gefühlswirrwarr. Die dritten scheitern daran, die Unmenge an Informationen zu ordnen. Und die vierten vermögen es nicht mehr, Sinnvolles von Sinnlosem zu unterscheiden und sich ohne Aufregung einer inneren Führung anzuvertrauen.

Was in Krisenzeiten wie den jetzigen wirklich hilft, ist ein integrales Training. Denn unsere Kultur braucht Menschen, die das, was auf sie einströmt, auf allen vier Ebenen parallel verarbeiten können. Je konsequenter man das trainiert, desto weniger steigt man auf die angebotenen Horrorszenarien ein.

Integrales Medientraining zur Krisenbewältigung

Und so funktioniert integrales Training in Zeiten wie diesen: Schau dir im Internet oder im Fernsehen eine Nachrichtensendung an. Sei ganz aufmerksam und lasse die Informationen auf dich wirken. Dann schreibst du auf, was sich in dir abspielt. Danach gehst du für 30 Minuten in Bewegung. Du kannst zu Musik moven oder Yi-Yoga praktizieren. Dann schreibst du auf, was sich in dir durch die Bewegung verändert hat. Diese Übung kannst du mehrmals am Tag machen. Eine Variante besteht darin, zu festgesetzten Zeiten, beispielsweise im 2-Stunden-Takt, aufzuschreiben, was sich in dir bewegt und dann in Bewegung zu gehen und die Veränderung beschreiben.

Integral Trainierte treten in einen inneren Dialog

Wer einige Tage oder Wochen hindurch bewusst integral trainiert, wird Veränderungen bei sich feststellen. Es wird ihm nämlich immer leichter fallen, Reize, die ihn verängstigen, wütend machen oder auf andere Weise stören, in Schwebe zu halten. Er muss nicht mehr alles herauskotzen sondern wird zunehmend fähig, sich ein eigenes Bild zu machen. Er kann die Informationen, die von außen kommen, befühlen und spüren und so in einen inneren Dialog mit sich treten. Die Ergebnisse solcher Denk-, Fühl- und Spürprozesse sind nicht mehr aufgeregt und ferngesteuert sondern wahr und wirklich.

Hans Endmaya ist Gründer des Yi-Sinnhelden-Zentrums und Finder des Yi-8ermodells

 

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