Warum ist meine Arbeit für den Mainstream so wenig attraktiv?

Warum ist meine Arbeit für den Mainstream so wenig attraktiv?

Was ist der Mainstream und warum ist meine Arbeit für ihn so wenig attraktiv? Schaut man auf Wikipedia nach der Definition, findet man das Folgende: „Mainstream spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider, den Massengeschmack der Massenkultur im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground.“ Für mich ist der Mainstream wie ein breiter Trampelpfad, der von vielen Menschen ausgetreten wurde.

Ich fange mit dem Mainstream ebenso wenig an wie er mit mir

Ausgetretene Trampelpfade interessieren mich nicht. Ich suche beispielsweise auch im Urlaub nach den stillen Orten, wo keine anderen Touristen sind. Die Sehenswürdigkeiten, zu denen die anderen streben, lasse ich aus. Ich genieße das, was ich abseits der ausgetretenen Pfade wahrnehmen kann.

Ich bin meiner Zeit voraus, habe meinen Blick nach vorne gerichtet. Ich bin ein Vormacher und kein Nachmacher. Ich bin ein Vorreiter und kein Nachreiter. Ich bin Vordenker und Nachdenker in einem. Ich fliehe weder ins Vordenken noch bleibe ich im Nachdenken hängen. Für mich sind Vordenken und Nachdenken keine Polarität sondern ein „sowohl, als auch“. Den Realitätsbezug dieses Denkens trete ich über das Tun durch Versuch und Irrtum an.

Mainstream-Anhängern bin ich schlicht zu unbequem

Wer gerne im Urlaub das anschaut, was alle anschauen, wer sich gerne auf Trampelpfaden auf den Spuren vieler anderen Menschen bewegt, dem ist mein Weg zu unbequem. Abseits des Mainstreams muss ich mir eine eigene Meinung bilden. Ich muss Verantwortung übernehmen und kann mich nicht darauf ausreden, dass das schließlich alle so machen. Ich riskiere, von vielen Menschen nicht verstanden zu werden. Und ich muss mich engagieren, um all das wahrzunehmen, was in mir und an den stillen Orten dieser Welt wahrzunehmen ist. Das ist den meisten Menschen zu riskant und zu anstrengend.

Im Grunde gehört es aber zum Schicksal von Visionären und Pionieren. Sie sind abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs. Mit ihrer Arbeit fängt die Allgemeinheit erst etwas an, wenn der Pionier bereits weitergezogen ist.


Hans Endmaya ist Gründer des Yi-Sinnhelden-Zentrums und Finder des Yi-8ermodells

 

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