Kristina Zettl

Kristina Zettl

Yi Kristina Zettl

Yi-Referentin, Yi-Beraterin & Yi-Texte

Kristina verstärkt als vierte das Yi-Führungsteam.

Ihre Fähigkeit glasklar zu denken, macht sie zu unserer Expertin für verbale Beratungstechniken. Ganz besonders liegt ihr die Visionsarbeit am Herzen.

Genaueres findest Du auf www.entwicklungscoach.at

Kristina anrufen: +43 664 438 0707


Crashlandung und Neuanfang

Ich bin vierfache Mutter und seit meinem 19 Lebensjahr durchgehend erwerbstätig. Beruf und Kinder konnte ich mit Hilfe meines Mannes, einer sehr guten Kinderfrau, exakter Planung und viel Selbstdisziplin immer unter einen Hut bringen. Und das Leben belohnte meinen Lebensstil mit viel Erfolg. Ich war in einer leitenden Funktion, ich war Geschäftsführerin eines Medienunternehmens. Und dann stand ich nach einem Wechsel in der Geschäftsführung des Mutterunternehmens plötzlich auf der Straße.

Parallel dazu kippte mein Mann in ein Burnout. Und dann stand ich da mit einer Familie, die einen ganz hohen Lebensstandard gewöhnt war und ich war in der Alleinverantwortung. Ich war verantwortlich für die Finanzen, ich war verantwortlich für die Entwicklung der Kinder, ich war verantwortlich für die Stimmung in der Familie und bei all dieser Verantwortung habe ich habe ich die Verantwortung für mich und mein Leben verloren. So konnte ich mich irgendwann nicht mehr spüren. Es ging nicht mehr.

Ein Beispiel? Wir hatten 3 Pferde: Das ist ein Luxus, den muss man sich einmal leisten. Und jeder hat zu mir gesagt, verkauf die Pferde oder zumindest 2 davon. Aber da hätte ich ja bei meinem anfangen müssen. Ich kann ja nicht meinen geliebten Töchtern das Pferd wegnehmen und meines behalten. Aber das war ja das einzige was mir noch Kraft gab.

So habe ich angefangen alles zu machen, wirklich alles. Ich putzte die Toiletten in den Privatschulen meiner Kinder, um das Schulgeld zu finanzieren. Ich machte Verlagslektoratsarbeit, ich schrieb Mondkalender, ich stellte Handarbeitsbücher und Kochbücher zusammen ohne das Copyright zu verletzen. Ich machte alles, restlos alles.

Irgendwann war ich an einem Punkt, an dem ich in der Stunde 10 € verdiente. Mit solchen Jobs wollte ich mein altes Geschäftsführergehalt auf die Füße stellen, das war nicht so einfach.

Ich war am Limit

Kurzum, ich arbeitete nur mehr. 7 Tage in der Woche, 12,15 Stunden am Tag. Es war furchtbar. So wurde ich immer härter. Zuerst härter gegen mich, aber in Folge auch härter gegen meine Umgebung. Also die mussten spuren, die mussten funktionieren. Es ging einfach nicht mehr anders, ich war am Limit, absolut am Limit.

Und dann kam ich durch Zufall mit Yi in Kontakt, weil die jemanden gesucht haben, der für sie die gewerberechtliche Geschäftsführung macht. Die Idee zerschlug sich aus formalen Gründen. Aber ich bekam die Einladung, hier als Referentin zu arbeiten. Und ich war zunächst einmal vor allem auf der Suche nach einer Einkommensquelle. Das war die erste Motivation das zu machen.

Ich stand dann hier vor der Gruppe, das erste mal mit Hans und ich merkte, wie sich in mir was zu lösen begann, wie in mir eine Anspannung wegging. Das war vor allem die Art und Weise, wie der Hans mit mir umging.

1+1=1?

Früher in der Kollegenschaft war es immer gegeneinander. Wir kämpfen zur Not und einer bekommt dann die Liebe und Aufmerksamkeit der Gruppe und der andere darf ihm den Kaffee bringen. Das war bei Yi ganz anders.

Ich hab so viel Wertschätzung gespürt und ich hab ganz viel Ermunterung bekommen zu der zu stehen, die ich bin, wie ich bin. Ich hab zum ersten Mal seit langem das Gefühl gehabt, dass mich ein anderer für richtig hält so wie ich bin.

Damit hab ich mir auch selbst erlauben könne, mich richtig zu finden mit allen Stressmustern, die ich habe. Sie gehören zu mir. Das völlig verrückte Arbeiten war eine meiner Überlebensstrategien. Bin ich froh, dass ich sie hatte. Ich weiß nicht, ob es mich sonst heute noch geben würde.

1+1=3! Oder 1+1=11!

Doch mit zunehmender Entspannung, mit diesem lockerer werden, ging es nicht mehr um Gewinnen oder Verlieren. Das war plötzlich nicht mehr 1+1=1. Es war noch nicht einmal 1+1=2 sondern 1+1=3.

Miteinander kann jeder alleine da stehen. Aber miteinander sind wir dann noch etwas besonderes, was es so nicht geben würde wenn wir uns nicht zusammentun würden. Das war eine wirklich geile Erfahrung.

Heute sage ich über mich: Durch Yi werde ich täglich ein Stück mehr zum Sinn-Helden. Und wenn du das auch werden magst, dann komm doch mal zu einer Yi-Tagesreise oder zu einem Yi-Impulsabend. Oder rede einfach mal mit mir.